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VON DER GESCHICHTE DES SESSELS AUF RÄDERN

1655 Der seit einem Sturz im Kindesalter gelähmte Uhrmachermeister Stephan Farffler aus Nürnberg entwickelt den ersten „Selbstanzutreibenden Rollstuhl”

1869  Erstes Patent für einen Rollstuhl, eingereicht in den USA 1873. Bei der Weltausstellung in Wien wird der Rollstuhl als Luxusmöbel für betuchte und beleibte Messegäste vorgestellt: Sie lassen sich von Dienern durch die Messe führen.

2010  Eine große Studie unter der Leitung der FH Bielefeld stellt die mangelhafte Qualität vieler Rollstühle fest: Die Nutzer werden durch Rollstühle im Alltag zusätzlich behindert.

 

VOM SESSEL AUF RÄDERN ZUM LUF

2017 Die Firma LUF stellt das in vierjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit entstandene LUFmobil in drei Varianten vor. Es sind nicht mehr bloße Hilfsmittel zur Bewältigung von Distanzen, wie es sie seit 1655 gibt. Die motorisierten und geländegängigen LUF mobil eröffnen Querschnittgelähmten neue Dimensionen der Mobilität, Teilhabe und Lebensqualität.

„TECHNIK MUSS DEN MENSCHEN DIENEN”

lautet das Credo von Bruno Walter, Eigentümer, Geschäftsführer und Chefentwickler der LUF GmbH. Die Lebensgefahr von Rettungskräften bei Tunnelbränden führte zur Entwicklung des LUF (Lösch-Unterstützungs-Fahrzeug). Durch dessen Einsatz konnten bei unzähligen Bränden Menschen gerettet, Einsatzkräfte gesichert und Schäden wie Folgekosten in Höhe von vielen Millionen Euro vermieden werden. Damit den Menschen aber nicht nur bei großen Katastrophen geholfen werden kann, sondern auch Personen mit Einschränkung in ihrem Alltag, entwickelte Bruno Walter das LUF Mobil.

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